Huang Shu

Praxis für Akupunktur

David Weber

Naturheilpraktiker mit eidg. Diplom

in Traditionelle Chinesische Medizin TCM


Behandlungsmethoden


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Akupunktur

Seit über 3000 Jahren benützt die Chinesische Medizin erfolgreich die Akupunkturtechnik. Dank Verfeinerung der Technik und der benutzten Materialien ist die Akupunktur zu einer nahezu schmerzlosen Behandlungsmethode geworden. Die Akupunktur erhält dank ihrer Wirksamkeit auch im Westen immer mehr Anerkennung.

Akupunktur hat sich entwickelt, indem die Reaktion bestimmter Körperpunkte und –bereiche während ihrer Nadelung dauernd und systematisch beobachtet wurden. Aus der anfänglichen Methode, Nadeln in schmerzende Punkte (genannt Ashi-Punkte) einzuführen, entwickelte sich das heute angewandte Modell der Körperleitbahnen (Meridiane). Besondere Körperpunkte wurden gefunden und deren Reaktionen notiert – und der Energiefluss wird mittels der Meridiane dargestellt.

Die Leitbahnen oder Meridiane stellen die Kanäle oder Wege dar, auf denen Qi (Energie) im Körper befördert wird. Sie bilden ein unsichtbares Netzwerk, das alle Grundsubstanzen und Organe miteinander verknüpft. Sie verbinden auch das Innere des Körpers mit dem Äusseren, was der Akupunkturtheorie als Grundlage dient: Eine Behandlung an der Oberfläche wirkt sich demnach auf das Innere des Körpers aus.

Da das Leitbahnsystem alle Teile des Körpers vereint stellt es die unentbehrliche Voraussetzung für die Erhaltung des harmonischen Gleichgewichts dar.


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Wie verläuft eine Behandlung?

Vor der ersten Behandlung erfolgt eine eingehende Befragung zu den Beschwerden und allgemeinen Symptomen (Schlaf, Schwitzen, Stuhlgang, Urin, Menstruation, Psyche etc.). 

Weitere diagnostische Hinweise geben das Betrachten der Zunge sowie das Ertasten des Pulses an den Handgelenken. Bei der Zunge interessiert die Zungenform, allfällige Risse, Zungenfarbe und der Zungenbelag. Der Puls wird an beiden Handgelenken an je drei verschiedenen Stellen gefühlt.

Mit Hilfe dieser Diagnosetechniken erhält der Therapeut ein Bild der Krankheitsmuster. Je nach Beschwerdebild können zusätzliche Behandlungsmethoden wie Moxibustion, Schröpfen, Ohrakupunktur oder Klassische Massage angewandt werden.

Mittels feinster Nadeln wird die Energie in den Leitbahnen ausbalanciert.

Puls- und Zungendiagnose geben Hinweise auf Krankheitsmuster im Innern des Körpers.


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Moxibustion

Mittels Moxibustion werden energetische Leere- und Kältezustände behandelt. Mit glimmendem Beifuss-Kraut werden ausgewählte Akupunkturpunkte erwärmt. Das Kraut brennt langsam und gleichmässig ab – dabei entsteht eine milde und zugleich tief eindringende Wärme.

Mit der Moxibustion werden energetische Leere- und Kältezustände behandelt.


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Schröpfen

Seit langer Zeit schon wird die Schröpfbehandlung angewendet – sowohl in der westlichen wie auch in der Chinesischen Heilkunde. Die Schröpfgläser werden erwärmt und auf den Körper platziert. Das durch die Wärme entstandene Vakuum im Glas löst eine Saugwirkung auf das Gewebe aus. Dies fördert an den entsprechenden Körperstellen die Durchblutung und den Stoffwechsel.

Die Schröpfbehandlung fördert Durchblutung und Stoffwechsel des Gewebes.


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Gua Sha

Gua Sha ist eine Behandlungstechnik, die in ganz Asien praktiziert wird. „Gua“ bedeutet „reiben“, während „Sha“ die Blutstauung an der Körperoberfläche bezeichnet. Reibt man mit wiederholten und gleichmässigen Strichen an der Haut, gelangt das „Sha“ in Form kleiner roter Petechien (Blutflecken unter der Haut) an die Oberfläche.

Gua Sha wirkt in mancher Hinsicht positiv: Es bewegt gestautes Blut und fördert so den Blutfluss zu Muskeln, Geweben und Organen, die unter den behandelten Hautstellen liegen. Der Patient spürt dabei augenblicklich, wie sich Steifheit und Schmerzen verringern und die Beweglichkeit zunimmt. Gua Sha bewegt Körperflüssigkeiten, welche Nährstoffe zu den Geweben tragen und Stoffwechselabfälle entsorgen. Das Behandeln stellt normale Stoffwechselvorgänge wieder her.

Beim Gua Sha reibt man mit gleichmässigen Strichen an der Haut. Dabei wird gestautes Blut bewegt.

Die Behandlung stellt normale Stoffwechselvorgänge wieder her. 


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Ohrakupunktur

Die Ohrakupunktur ist eine Reflexzonen-Therapie. Das Stimulieren sensibler Punkte mit Nadeln beeinflusst gezielt die korrespondierenden Körperregionen. Auch Dauernadeln oder Druckpflaster mit Samenkörnern kommen zum Einsatz: Sie wirken während mehrerer Tage auf die Ohrpunkte ein.

Ohrakupunktur ist eine Reflexzonen-Therapie.


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Klassische Massage - Tuina Massage

Die Massage ist ein Urheilmittel. Sie bewirkt Entspannung und Beruhigung – psychisch wie körperlich – und dient so dem allgemeinen Wohlbefinden. Die Massage belebt die Muskeln, unterstützt den venösen Blutstrom, fördert den Lymphfluss und dehnt die verbindenden Gelenke .

Massage bewirkt Entspannung und Beruhigung


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Biochemie nach Dr. med. Schüssler

Die Mineralsalzlehre nach Dr. med. Schüssler beschäftigt sich mit der stofflichen Zusammensetzung der Körperzelle und ihrer Umgebung.

Die Zelle bildet bei allen Lebewesen das kleinste Organ (Funktionseinheit). Die Lebensfähigkeit dieser „Organe“ ist durch eine Vielzahl chemischer Prozesse und Reaktionen bedingt. Dabei spielen die anorganischen Bestandteile (Minerale, Metalle) eine steuernde Rolle.

Dr. med. Schüssler (1821-1898) vermutete den Zugang für das Verständnis vieler Krankheiten in den Abläufen der Zellen und entwickelte daraus seine Mineralsalztherapie die heute unter der Bezeichnung „Biochemie nach Dr. Schüssler“ weltweit anerkannt ist und eine vielseitige, Erfolgreiche Anwendung findet.

Die Wirkung der biochemischen Mittel beruht auf dem Prinzip der Information (Reiz) an die Körperzelle. Dieser spezifische Reiz führt aufgrund seiner biochemischen Verarbeitung die Zelle wieder in die elektrochemische Ordnung (Zellharmonie). Ist die Zelle wieder im Gleichgewicht, kann sich der Prozess der körperlichen Heilung voll entfalten.

Mineralstoffe spielen eine steuernde Rolle bei allen biochemischen Prozessen in der Körperzelle.

Die Harmonie in der Zelle führt zur körperlichen Heilung


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Heilkräuter

Kräutertherapie (Phytotherapie) mit europäischen Heilpflanzen in der Traditionellen Chinesischen Medizin:
Es werden fast ausschließlich Heilpflanzen aus der europäischen Naturheilkunde verwendet. Viele davon sind bekannt, wie Pfefferminze, Fenchel, Johanniskraut oder Brennessel. Andere sind in Vergessenheit geraten und gelten eher als Unkraut, zB.Vogelmiere, Quecke.
Diese Pflanzen werden nach den Prinzipien der Chinesischen Medizin angewendet. Nach gründlicher Befragung und Erstellen der chinesischen Diagnose wird eine Mischung der Kräuter als Tee oder Tinkturenmischung eingenommen.

Phytotherapie erzielt hervorragende Resultate in Kombination mit Akupunktur und anderen Methoden der Chinesischen Medizin und kann mit der Schulmedizin gut vereinbart werden .

 

 

Individuell verschriebene Kräuterrezepturen wirken sanft und nachhaltig


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Huang Shu

Praxis für Akupunktur

David Weber
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